Soja- und Dinkel

KOCHDINKEL – für die schnelle Getreideküche

Kochdinkel ist auch unter den Bezeichnungen “Dinkel-Reis” und “Dinkel-Graupen” bekannt. Für die Herstellung des Kochdinkels werden die Dinkelkörner zunächst entspelzt. Anschließend werden durch vorsichtiges Schleifen die äußeren Schalenteile entfernt. Durch diese Behandlung wird die Garzeit des Getreides wesentlich verkürzt. Kochdinkel ist schnell und einfach zubereitet und lässt sich häufig und vielseitig verwenden. Somit bietet uns das heimische Getreide in Form von Kochdinkel eine echte Alternative zu Reis: als Beilage, für Suppen, aber auch für pikante oder süße Aufläufe. Zubereitung: Den Kochdinkel waschen, mit der 2-fachen Menge Wasser aufkochen und auf kleiner Stufe 20-25 Min. garen. Erst dann nach Bedarf würzen.

DINKELKLEIE – fördert die Darmbalance

Dinkelkleie ist sehr gut verträglich – auch bei Sensibilität gegenüber Weizenprodukten – und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Ballast- und Nährstoffen und ein typisch nussartiges Aroma aus. Ob ins Müsli oder in Backwaren gemischt – Dinkelkleie fördert auf natürliche Weise die Darmbalance. Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten besitzt das Dinkelkorn mit der sogenannten Spelzhülle seine eigene natürliche Schutzschicht und ist damit optimal „verpackt“ gegen äußere Umwelteinflüsse, die aus der Luft oder durch Regen auf das Getreide gelangen. Die inneren Werte bleiben dabei weitgehend erhalten – zur Unterstützung einer gesunden, ausgewogenen und ballaststoffreichen Kost. Die unlöslichen Ballaststoffe sind für eine normale Darmtätigkeit nahezu unentbehrlich, die löslichen Ballaststoffe hingegen wirken in erster Linie auf den Stoffwechsel ein. Sie helfen, Herzinfarkt und Arterienverkalkung vorzubeugen, weil sie die Blutfette senken und insbesondere dazu beitragen, Cholesterin auszuscheiden. Außerdem glätten Ballaststoffe die Blutzuckerkurve und normalisieren somit den Zuckerstoffwechsel. Gleichfalls erleichtern Ballaststoffe das Schlankwerden und -bleiben. Als unverdauliche Stoffe verdünnen sie den Energiegehalt unserer Kost und fördern nachhaltig das Sättigungsgefühl.

DINKELSPELZ – für ein gutes Ruhekissen

Mit Dinkelspelz gefüllte Kissen stützen perfekt, speichern Wärme und regulieren die Feuchtigkeit. Schon unsere Großeltern kannten ihre ent-spannende und schmerzlindernde Wirkung. Dinkelkissen eignen sich hervorragend bei Muskelverspannungen im Nacken- und Rückenbe-reich, bei Verkrampfungen, Kopf- und Bauchschmerzen. Auch eine heilende Wirkung bei Migräne und Schlafstörungen wird ihnen nachgesagt. Die lang anhaltende, feuchte Wärme des Kissens lindert Beschwerden auf natürliche Art. Die warme Dinkelfüllung erweitert das Gewebe, wirkt ebenso belebend wie entspannend auf die Muskulatur und erleichtert so auf angenehme Art das Einschlafen. Die Temperatur wird verhältnismäßig lange gehalten. Deshalb funktioniert dieses Prinzip auch bei Kälte. Legen Sie Ihr Dinkelkissen in ein Kühlfach und nutzen Sie es zum Kühlen bei Migränebeschwerden oder Sportverletzungen und Entzündungen.

Dinkelspelz-Kissen


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SOJABOHNEN – nahrhafte Eiweißlieferanten

Diese heimischen Sojabohnen eignen sich nicht nur für die Herstellung von Tofu, sondern auch als Zugabe in Suppen und Eintöpfen. Zubereitung: Sojabohnen 12 Std. einweichen, mit frischem kalten Wasser aufsetzen und 1-2 Std. kochen, bis man sie mit einer Gabel leicht zerdrücken kann. Erst anschließend salzen.

Rezeptvorschlag:

Grüner Sojabohneneintopf
250g Sojabohnen
600g Lauch
1 grüne Paprikaschote (bei Bedarf mehr)
2 Grüne Peperoni-Schoten
2 EL Gemüsebrühe
2 Knoblauchzehen
300g Zucchini
Die Sojabohnen waschen und verlesen, über Nacht in 2l kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag mit frischem kalten Wasser aufsetzen, aufkochen, den Schaum abschöpfen und gut zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 1½ Std. köcheln lassen. Inzwischen den Lauch putzen, in schräge Ringe schneiden. Die Paprika waschen und würfeln, die Peperoni aufschlitzen, die Kernchen herauswaschen, die Schoten winzig klein hacken. Alles zu den Sojabohnen geben. Die Gemüsebrühe einrühren, den Knoblauch schälen und dazupressen. Alles etwa 10 Min. köcheln. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden, die Kräuter fein hacken. Beides in den Eintopf geben, diesen noch etwa 5 Min. durchkochen. Mit Pfeffer, Paprika und etwas Salz scharf abschmecken.

vom TAGWERK-Betrieb Lex, Emling b.Erding