Rindfleisch

Rindfleisch Was macht ein gutes Rindfleisch aus? Die Qualität des Fleisches hängt wesentlich davon ab, wie das Rind gehalten und womit es gefüttert wurde. Aber auch bei der Auswahl der Stücke und bei ihrer Zubereitung kann man verschiedene Fehler machen.

Haltung und Fütterung

Unsere Rinder, auch die Masttiere, haben viel Bewegungsfreiheit im Laufstall und dürfen auf die Weide, sie werden artgerecht nach den Richtlinien von Bioland gehalten.

Wiesen, Felder und Weiden

werden ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Spritz- und Düngemitteln bewirtschaftet. Die Tiere werden mit heimischen Futtermitteln (Heu, Silage, Getreide...) gefüttert, also ohne Tierkörpermehle, ohne Importfuttermittel aus der sog. 3.Welt, ohne Zusatzstoffe, ohne Antibiotika und ohne Hormon- und Wachstumspräparate. Bei Tagwerk bekommen Sie überwiegend Rindfleisch von Färsen, manchmal auch von Ochsen, meist von der Rasse Fleckvieh.

Färsen sind junge weibliche Rinder.

Die Tiere sind durchschnittlich 24-30 Monate alt, bei der intensiven Bullenmast sind die Tiere nur 16-22 Monate alt. Zwei Gründe für Färsenfleisch:

Rinderschmorbraten

mit Essig und Rahm Zutaten für 4 Personen: 60g Butter, 800g Rinderbraten (Schulter), 1 EL Mehl, 1 kleine Zwiebel, 0,2l Weinessig, Salz, Pfeffer, 0,2l Fleischbrühe, 1/4l Schlagrahm In einem nicht zu großen Topf mit schwerem Boden die Butter erhitzen. Das Fleisch mit Mehl bestäuben, mit der aufgeschnittenen Zwiebel in den Bräter geben und auf allen Seiten gut anbraten. Die Zwiebeln sollen dabei nicht zu dunkel werden. Den Essig dazugießen und vollständig verdampfen lassen. Das Fleisch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Zuerst die Fleischbrühe, dann den Rahm dazugießen. Einen gut schließenden Deckel aufsetzen, Hitze reduzieren und etwa 3 Stunden schmoren. Nach Ende der Garzeit das Fleisch in Stücke schneiden und mit der schön gebundenen Sauce begießen. Durch die lange Schmorzeit bei geringer Hitze wird der Braten sehr zart. Dazu Kartoffelpürée oder -gratin und in Butter gedünstetes Gemüse (z.B. Gelbe Rüben, Brokkoli, Chicorée) und Salat. Weinempfehlung: Bordeaux


Fleisch ist ein wertvolles Lebensmittel.

Neben hochwertigen Proteinen, mindestens 20 Aminosäuren, darunter auch essentielle, liefert es zahlreiche Vitamine (A, B1, B2), Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Selen).

Tipps zur richtigen Zubereitung