TAGWERK-Wurst - ohne Ende


"Regional und ökologisch" ist unser Motto seit unseren Anfängen. Bei kaum einem anderen Produkt konnten wir unserem Verständnis von Regionalität soviel Leben einhauchen wie bei unseren Wurst- und Fleischprodukten. TAGWERK-Bauern und Metzger, der genossenschaftliche Großhandel und die TAGWERK-Läden sorgen zusammen für Qualität, Vielfalt und Geschmack:

Lust auf TAGWERK-Wurst?

Dann probieren Sie doch mal: pikante Pfefferknacker, betörende Casanova, köstlichen Honigschinken, milde Gelbwurst mit und ohne Petersilie, würzige Kabanossi, herzhafte Knoblauchwurst, zarte Weißwurst, feine und grobe Leberwurst, scharfe Kolbasz, weißen und roten Pressack, intensive Pizzasalami, gereiften Haager Weinschinken, Nürnberger Bratwürstl, magere Rindsbratwurst, knackige Regensburger, und vieles mehr. Vom Verkaufspersonal können Sie erfahren, welche Würste z.B. nur Rind-, nur Lamm- oder nur Geflügelfleisch enthalten, in welchen Würsten Zucker drin ist oder Knoblauch oder irgendein Gewürz, das Sie nicht vertragen - oder besonders gern mögen. Fragen Sie danach.

Was ist (nicht) drin in der Wurst?

TAGWERK-Metzger beherrschen noch traditionelle Handwerkstechniken. Erfahrung und Qualifikation sind die Voraussetzungen ihrer Arbeit. Fleisch von gesunden Tieren, Salz und Gewürze aus kontrolliert biologischem Anbau die Zutaten. Der Rest ist Rauch, Luft und Zeit zum Reifen. Zusatzstoffe, die heute in der konventionellen Wursterzeugung üblich, und nachgewiesen für den Menschen schädlich sind, sind bei TAGWERK nicht erlaubt: Phosphat, Kaliumnitrat (Salpeter), Glutamat (Geschmacksverstärker), organische Säuren, natürliche Aromen und Aromastoffe, eiweißhaltige Bindemittel (Emulgatoren), Ascorbinsäure, konventionelle Zuckerstoffe. Nicht erlaubt ist für TAGWERK-Metzger auch die Verwendung von Nitritpökelsalz, obwohl die EG-Bio-Verordnung dies erlaubt.
Inge Asendorf und Manfred Schüchter

Info Nitritpökelsalz (NPS)

NPS wird in der konventionellen Wursterzeugung bei fast allen Brühwürsten, Schinken und Salamis eingesetzt. NPS ist eine Mischung aus Natriumchlorid und Natriumnitrit mit folgenden Eigenschaften: · Erhaltung der frischen roten Farbe bei der Wurst · Wachstumshemmung von bestimmten Bakterien · Verbesserung und Konservierung des Aromas Das im NPS enthaltene Nitrit ist in größeren Mengen für den Menschen schädlich. Außerdem können sich in Verbindung mit Eiweißbausteinen krebserregende Nitrosamine bilden. Dies kann sowohl innerhalb des menschlichen Organismus geschehen, als auch durch Erhitzen von nitrithaltigen Fleischerzeugnissen über 150°C. Untersuchungen haben ergeben, dass Magenkrebs häufig bei Personen auftritt die vermehrt mit NPS gepökelte Speisen verzehren. Auch wenn die EG-Bio-Verordnung NPS in niedriger Konzentration toleriert, und NPS deshalb auch in manchen Bio-Würsten auftaucht, garantieren wir: in den TAGWERK-Wurstwaren ist kein Nitritpökelsalz. Unsere TAGWERK-Vertragsmetzger wursten mit hohem handwerklichem Können und unter Einhaltung strengster Hygienerichtlinien. So können wir den Verbrauchern wohlschmeckende und gesunde Würste ohne Krebsrisiko anbieten. Nicht das künstliche Rosa der NPS-Würste sondern die natürliche Färbung der TAGWERK-Würste zeigt die wahre Qualität.

So entsteht eine TAGWERK-Wiener

Auch hier gilt: die Qualität des Fleisches bestimmt die Qualität der Wurst. Ausgesuchtes Rind- und Schweinefleisch sowie Schweinespeck werden im gewünschten Verhältnis zusammengestellt und durch den Fleischwolf gedreht. Diese Masse kommt dann in den Kutter, eine Maschine, die das Fleisch mit sehr schnell drehenden Messern zu einer homogenen Masse zerkleinert. Salz wird hinzugefügt und gleichmäßig eingekuttert. Während die Maschine läuft, wird dem Fleischbrei - dem "Brät" - Eis zugesetzt, damit sich das Brät durch die rotierenden Messer nicht zu sehr erwärmt. Sonst würde das Eiweiß während des Kutterns "verbrennen". Nach Beigabe der Öko-Gewürze wird das Brät bei geringer Umdrehung entlüftet. Und beim nächsten Arbeitsschritt wird die Wiener langsam erkennbar: das Brät wird mit einer Wurstspritze grammgenau in einen Schafs-Saitling gespritzt. Nachdem sie abgetrocknet und erwärmt sind, werden die Wiener, auf einem Rauchwagen hängend, in Buchenrauch geräuchert und anschließend bei 78°C in heißem Wasser gebrüht. Fertig ist die knackige TAGWERK-Wiener.